"Headquarters Historical Site of the the Ninth Chinese Red Corps" ·Aug 29, 15:10
Taiqi in the morning



During the Anti-Japanese War (that’s the official translation) 1937-45, Zhejiang University moved to Meitan, more than 6 provinces and 3000km away. One can still find several buildings from that periode, including a catholic church.




A buddhist monastery



My friend, the earth god and his wife having a snack

A swim



Cai Ting’s shop

They are really into tea. ·Aug 29, 01:47
curiosity

they are really into tea



and into chillies


more village life



food


More pictures from Meitan. ·Aug 27, 11:47
big

in the morning


afternoon


village life






10 reasons to thank the party

They have special offers here. ·Aug 26, 16:02

I just arrived at our place for the next few days and found some great gadgets in my bathroom (from left to right, starting in the back):
Woman&Man Vibrating (wtf?) & Condom
Night Light Natural Rubber Latex Male Condom
Man’s underwear …a great offer at 10 Yuan!
Kslus – Holy Oil “Enjoy the comfort fun” “…Men of God oil: eradiction of premature ejaculation…”
Women Sex Oil – Ladies exciting style (no shit!)
Three safety razor blades
Sanitary Lotion male and female versions, marked only in Chinese. I guess foreigners don’t care.
Compressed Towel “Place the towel in water for seconds and see what will happen!”
Women’s underwear
Totally unrelated fact: Guizhou has some similarities to Pandora. Really!
Preparing for Guizhou. ·Aug 22, 13:03

Can you spot the Schnaps?
(Inspired by the great flickr-group whats in your bag.)
Farmer Yang ·Jul 5, 23:10
I’ve heard about this story before and Melissa Chans summary is one of the better ones.
Früher: China Splitter ·Mai 12, 09:52
von Schoasch, Mai 2010
Griass Eich,
jetzt wirds mal wieder Zeit für einen China Splitter: Merkwürdigkeiten aus dem Reich der Mitte…

Früher, ja, früher, da hieß es noch: die Revolution frißt ihre Kinder! Aber heid? Heid is die Prohibition, die Prohibition wäscht die Brotzeitbox im Handwaschbecken-Platz. (Bild) Ja, für einen Al Wang is da kein Platz mehr. Der geht höchstens no aufs Klo, aber selbst da wird des Risiko minimiert mit so gschleckten Warnungen wie: Schiff und fall vorsichtig! (Bild)
Wia soll ma sich da no zurechtfinden bei dem Chaos?

Sherlock Schoasch (Bild) macht sich auf, die Abgründe der chinesischen Seele zu ergründen. Als erster Grundsatz: gehe nicht aus dem Haus, bevor du nicht dein Leben dreimal durchdacht hast. Wenn man dermassen sein Leben beautifiziert (Bild) und seine Haut durch Rasenmähen geschützt hat, sollte man sich auf der Straße beim Outing zivilisiert benehmen (Bild).


Man woass ja nie, wann ma die Passanten wieder trifft und diese einen berühren wollen (Bild), was ma natürlich zu verhindern woass, indem ma sich schnell in Richtung Ensemble (Bild) aus dem Staub macht.


Nachdem man also den Tücken im Leben eines Stodaras (Städtebewohners) entflohen ist, hält das Landleben ganz eigene Herausforderungen bereit. Geht also dem Lebendvieh aus dem Weg, bevor es Eich verwounden ko (Bild).

Glücklich der, mit dem die Macht ist. Aber, vorsichtig du sein musst (Bild). Denn um den Pfad zu finden, muss erst die Rübe ab! (Bild).


Den Pfad sollte man, wenn ma scho kopflos ist, mit Vorsicht behandeln (Bild), denn die Strasse ist so schmuus (glatt) (Bild), dass oan leicht aufs Maul haud.


Aber seits beruhigt: auf dem Tollet muass ma koan Zoll bezahlen (Bild), auch wenn ma davon koa Wort versteht (bild). Zum Teufel also mit den Teufeln (Bild). Kopf hoch, denn Ihr seid die Engel der göttlichen Reise (Bild).



Wer sich darauf koan Reim machen kann, macht nichts,
nicht jeder ist zum Philisoposophen geeignet.
Schwarzes Gold aus
meinen Lungen,
selten hat man dich
besungen,
doch wie oft bist du
erklungen
aus der Lungen
Niederungen!
Jetzt wo mei lieber Euro an Härte verliert, muass i no schnell in die Bank of China, um mir harte Währung zu beschaffen. Wer Geld wechseln will und dazu ein chinesisches Konto besitzt, erlebt was. Man nähert sich schon etwas skeptisch dem halbrunden, heruntergekommenen Bau, dem man sein Geld anvertraut.
Am Eingang steht so ein Adriano Celentano in Uniform auf 1,5m gestaucht, herzhaft in die Tiefen seines Körpers hineinhorchend um dann der Schweinegrippe und anderen Krankheiten zum Trotz den Eingang im 10 Minuten Takt mit seinen
innersten Errungenschaften zu verschönern.
In einer chinesischen Bank gibt es keine Privatsphäre, aber trotzdem hat die Filiale in Langfang den Versuch gestartet, die Geldspender geordnet an die Schalter zu lenken. Dazu wurde ein Automat aufgestellt, der Nummern verteilt, nach denen man aufgerufen wird. Ich war jetzt scho oft dorten, wenn wieder die Steuer und Miete fällig waren und hab mir brav die Nummer gezogen.
Was mi immer gwundert hat: warum dauert es ewig, bis ma dran kommt? Es kann vorkommen, dass ma sich eine Nummer ziagt, und trotzdem nie dran kommt. Da sitzt ma also zivilisiert und wartet, bis ma an die Reihe kommt, bis man eines Tages merkt: die Nummer sagt immer 250 (Anm. des Übersetzers: Trottel) und nur Trottel ziehen sich die Nummer und warten, bis sie an die Reihe kumman. Der normale Chinese drängt sich nach wie vor an die Schalter, an dem bereits 3 Kunden auf einmal bedient werden.
Multitasking in einer chinesischen Bank is einzigartig: der Einzahler und der Abheber neben dem Kontochecker und dem Interessierten. Spannend wird es immer, wenn der Ausländer dasteht, die Bankkauffrau das Kontobuch an die Panzerglasscheiben druckt und fragt: wiavui hättens denn gerne? Scho steht mein Vermögen den Chinesen weit offen, die Leute drücken sich mit der Nosn an die Scheiben, weil des is interessant, während i sog, Ivan (10.000) und fian Buam no a Radl Wurst.
Meine Wohnung erinnert mich jedes Mal an Venedig: wenn ich mein Bad betrete, umgibt mich ein Hauch von Grande Canale.
Also, lüftets gscheid durch
Schoasch
Invisible and heavy shackles ·Mai 8, 22:24
This article in the Economist gives you a very good overview of the context of my Phd thesis. I focus on changing patterns of land usage and the commodification of land in rural China.
…Li Longhui, Shuangxi’s party chief, wants to go further. By persuading the farmers to move from their freestanding homes into new three-storey apartment blocks, the village has recovered 33 hectares of land (10% of its total area)…
Silk Road Timelapse: Two Months Across Tibet, Xinjiang, Yunan, and China ·Apr 30, 19:32
I found this today via CDT. Amazing pictures! Reminds me of the sad fact that my last trip to Xiahe is already 5 years in the past.
Silk Road Timelapse: Two Months Across Tibet, Xinjiang, Yunan, and China from inMotion on Vimeo.
Höhle der Akkupunktur mit finstren Tränken ·Mär 19, 08:46
von Schoasch, März 2010
Gastbeitrag
Griass Eich!
das in China nicht alles Gold ist, was glänzt, ist ja mittlerweile bekannt, ebenso, dass man hier wenigstens sieht, was man atmet. Da verwundert es natürlich nicht, wenn einem die Nasennebenhöhlen dauernd fretten (daherbean, sprich: malträtieren). Aber eines sollte man sich klar machen, dass man chinesische Malaisen auch nur mit chinesischer Medizin (Naturheildrogen) in den Griff griagt.
Deswegen wollt ich mich jetzt amoi akupunktieren lassen und schaun, wia des mit de Nadln funktioniert. Nach langer Suche hab ich endlich ein entsprechendes Etablissement ausgemacht und mich in die Höhle der Akupunktur begeben, bzw. einen vielstöckigen, außen traditionell mit Kacheln auf Klo getrimmten Bau. Was kann ma also darin erwarten? Es war ned nur von außen ein Chinabau, wia es Mullionen gibt, auch von innen blieb kein Auge trocken.
Wenn ma dieses Gebäude also betritt, darf man an der Rezeption vorstellig werden und erst mal einen saftigen Obulus von 38Ct für die Arztkonsultation entrichten. Hört sich nach nicht vui an, ist es auch nicht. Dann der Gang durch die Höhle hinauf in den dritten Stock. Dorthin führt eine Treppe durch ein sowohl ein, beim zweiten Blick mit der Nase aber doch mehr als ausladendes Treppenhaus. Sofort war ich umschlungen von einem Hauch aus Urin, um es genau zu sagen: es hod gsoichelt wia die Sau. Umso mehr ärgert es mich, dass ich Eich mit dieser Mail nicht auch meine nasalen Erinnerungen zur Verfügung stellen kann. Dreckig wars und unter dem Treppenhaus, wo bei Silentium das Auto in der Schrägen gelandet war, waren Toiletten, aus denen manch unheilvoller Geruch verströmte, Kabinen nebeneinander, damit man sich besser unterhalten konnte und über allem der Eindruck, dass hier die vorderste Front der Hygieneabteilung untergebracht war.
Im dritten Stock dann dasselbe triste Bild, wie in chinesischen Gebäuden gemeinhin üblich. Kahle Gänge in ungesunder Kälte, in die Duftspuren männlichen Urins mischte sich ein verheißungsvoller Mix aus diversen chinesischen Arzneimitteln, die seltensten Viecher konnte man da nasal erahnen. Im Behandlungszimmer fand ich dann grinsend eine Ärztin, die alles andere als eine Langnase erwartet hätte in diesem sogenannten … Neben ihr auf der Pritsche lag tief eingemummt eine Patientin, davor stand ein kümmerlicher Heizstrahler, damit ihr nicht das Leben postwendend aus dem Körper gefroren wurde. Der bezeichnende Name der Örtlichkeit war ohnehin mit Volkskrankenhaus gut gewählt, denn nur das niedere Volk wagte sich zur Gesundung an solch, wie es schien, krank machenden Ort.

Nachdem mir die Expertin der chinesischen Heilkunde den Puls gemessen und den Bleschel betrachtet hatte, gab es statt Akupunktur ein schnell zusammen geschriebenes Rezept für eine finstre Arznei (Bild). Wie verdient sich nun ein TCM Krankenhaus das Geld? Richtig, mit den verschriebenen Tränken und Kräutern. Dafür griagt ma auch eine halbe Rogl (Tüte) voll vo dem Zeig der Bescherung (Bild). Gebraut wird das ganze gleich vor Ort und dann hinein in die Papiertütn, wia bei de Amis der Fusel.

Wia also wirkt des Zeig? Beim ersten Trank war der Abgang etwas akut, aber es wurde mir scho wohlig ums Herz. Spätestens nach der 6. Dosis dann beginnt sich diese dunkle würzige Tinktur langsam aber sicher bemerkbar zu machen.
Welcher Art war nun diese Bemerkbarmachung? Das kann ich mit Worten nicht beschreiben, aber ich merkte, es war do wos, etwas, also irgendwos war da, was anders war als sonst. Ma kann sich den Zustand ungefähr so vorstellen (Bild). Eines aber muass ma dem ganzen lassen: so unheilvoll das Drumherum, meine Beschwerden waren zumindest für ein paar Tage wia wegblosn. Und dann kommt der Rückfall: ma braucht mehr vo dem Zeig… mehra… vui mehr… und bevor mas merkt, steht ma wieder vor der lächelnden Ärztin (Hexe?), es soachelt nicht mehr, sondern riacht auf oamoi wia wann Veilchen in der Luft warn… nur mehr vo dem Zeig… mehr…

Also, Prost und Grüße an die Gesundheit!
Euer Drogenbeauftragter
Schoasch
P.S: im Nachhinein stellt sich natürlich die Frage, ob es
im TCM-Krankenhaus wirklich gesoichelt hod, oder ob es nur der heilvolle Duft der
Kräuter war oder tatsächlich Veilchenduft, der mir in die Nasen gstieng is.
Aber man verlernt in China sehr schnell, zwischen gut und böse zu
unterscheiden, es wird oisse nur noch grau oder ein Baaz. Wie schon der Deng
Xiaoping gmoant hod: es ist egal, ob ma die Katze grün oder blau schlägt,
hauptsach sie frisst Meis (Mäuse).

