workflow: optimizing rss management ·173 days ago
This post is part of my productivity mini series. Underlying this series are two personal beliefs of mine. First, one is able to improve the results of ones efforts when in possession of the right tools. Second, sharing my experience could provide some benefits for you, the reader, and should be fun for me, too. Comments, inputs and suggestions are highly appreciated
Now its holiday times and I have some spare time at hand – time also to rethink workflow and information management practices. As mentioned before, a huge part of my job has to do with reading. RSS feeds are an essential tool for me to get updated on new scientific articles published, global as well as local and China news and everything else (fail blog, xkcd). Years ago I started using bloglines as my main feed reader.
Bloglines is a fine tool if you manage just 5-15 feeds. But if you are like me and end up at least with 40+ feeds using bloglines has huge drawbacks:
- there is no efficient way to skim through posts and only read the interesting ones therefore you end up having to look at all posts in all feeds – this takes time
- there is no good way to sort postings and postpone the actual reading
- there is no API for third-party developers and therefore no third party desktop or iPhone applications (or any applications for that matter)
In short, my RSS reading in the past looked like this:

Now I have moved to a new setup basically looking like this:

At the core of my new system google reader replaced bloglines. Not only does google reader have a nice website, it also provides a much more appreciated API for third-party developer. Now I can use a nice desktop software like NetNewsWire or the great iPhone app reeder to skim though the headlines and sort out the good stuff and everything is synchronized with google reader. But how do I manage the postpone reading thing?
It’s InstaPaper. I already mentioned them during my Kindle Review as a very nice way to select stuff for later reading. Think of postponed reading as an instant gratification you have earned for yourself after finishing the stuff you actually should work on. Reeder has InstaPaper support built in but in NetNewsFire you need to add an applescript to do that job. The one mentioned here even sends a growl notification. To activate the script I use a keyboard shortcut.
PS. More optimizing is behind this posting: the drawings have been created using OmniGraffle. All done within no more than five minutes. The posting itself has been written in Notational Velocity.
Kindle - warums' nicht passt ·318 days ago
*
Warum ich über den Kindle schreibe? Ich lese viel. Wahrscheinlich mache ich an einem normalen Tag nichts anderes in vergleichbaren Umfang. Derzeit findet dieses Vergnügen hauptsächlich in zwei verschiedenen Formen statt – vor irgendeinem TFT / LCD Bildschirm oder durch die, meist späte, Lektüre von Büchern und ausgedruckten Artikeln. Ein Großteil meines Lesematerials sind englischsprachige Zeitungen, Zeitschriften, Blogs und Bücher. Zweitens, ich bin kein Holzfetischist. Es gibt Menschen, die kaufen Bücher für die Ewigkeit und das Regal. Bücher zum Anschauen brauch ich nicht.
Seit dem klar ist, dass der Kindle nach Deutschland kommt schleiche ich nervös um relevante Webseiten herum. Versuche unauffällig auffällig von anderen ‘ne zweite Meinung und weitere Infos zu bekommen. Klar, Kindle arbeitet mit bösen DRM und wenn das Whispernet stirbt sind alle Bücher futsch. Klar stört mich das, aber der Dealbreaker sind ein paar andere Punkte:
1. Amazon hat Kindle Stores eingerichtet, die den Kindle mit Lesematerial befüttern sollen. Für jede Region und manches Land einen eigenen. Bekanntlich kann in all diesen Stores nur maximal der Content des amerikanischen Kindle Stores gekauft werden. Meist wird international weniger angeboten. Die Preise sind für die gleichen Produkte international allerdings wesentlich höher. Die New York Times kostet im Abo in den Staaten 11$, im deutschen Kindle Store 28$ (ja, es wird in Dollar abgerechnet). Bücher kosten im Schnitt 3-4$ mehr, als ob noch internationale Frachtkosten dazu kommen würden.
Gestern habe ich in meiner Wut (naja) eine Mail an den amerikanischen Support bezüglich dieser und anderer Fragen geschickt. Hier die ausführliche Antwort von Padmaja:
Regarding the price for the New York Times:
—————————————————————
Since publishers give us eBook rights on a country by country basis, availability and pricing of titles from the Kindle Store can vary by your home country or region. We are actively working with publishers to get the rights to all titles for every country and adding selection every day.
Editions of newspapers and magazines available to customers living outside the United States may not contain associated images, tables or graphics. Publishers may also provide different content in the international edition of certain periodicals.
Klar ist dies nur ein Textbaustein. Er macht aber deutlich, dass die unterschiedlichen und meines Erachtens willkürlichen Preise für das gleiche Produkt Teil des Systems sind. Ich denke, dass Ebooks zum einen erheblich billiger als die Printversion sein müssen (was dank des Aufschlags nicht mehr der Fall ist) und zum anderen für Online-Content überall der gleiche Preis gelten muss. Warum sollte ich für eine elektronische Nytimes mehr als das Doppelte bezahlen, nur weil ich in Deutschland wohne?
Aber der Support hat auch noch auf andere Fragen geantwortet:
2. Regarding the browsing, blogs, and wikipedia:
—————————————————————-
The ability to browse the web via Whispernet is not available in most countries outside the United States. However, most customers can access Wikipedia on Kindle. Blogs are not available to customers living outside the United States.
I’ve checked the details for Germany and Blogs and the experimental web browser are currently not available for your country. You will have free access to Wikipedia.
3. Regarding the iPhone App for the Kindle:
————————————————————
Kindle for iPhone and iPod touch is currently only available in the United States and only available for download from Apple’s U.S. App Store.
We’ve made no announcement about the International availability of iPhone application, so I can’t answer your question.
4. Regarding the International power plug:
————————————————————
Kindle ships with a U.S. power adapter and a micro-USB cable for charging your Kindle via a computer USB port. The U.S. power adapter supports voltages between 100V – 240V.
As you are outside of the U.S. you need to use a local plug adapter, make sure the plug adapter is compatible and follow all safety instructions.
You’ll also find helpful information on our “Using Kindle If You Live Outside the United States” Help page (http://www.amazon.com/kindleinternationalsupport).
Auch hier sind keine Änderungen in Sicht. Blogs und Browser wären ein starkes Kaufargument gewesen (Wer bekommt eigentlich die Einnahmen für die Blogs? Boing Boing selbst?). Warum es Amazon nicht schafft lokale iPhone Apps und Stromstecker zu entwickeln und ggf. mitzuschicken wird auch weiterhin ihr Geheimnis bleiben. Für mich sind das jedenfalls erstmal genug Gründe keinen Kindle zu kaufen. Wahrscheinlich.
*Bild ist Eigentum von Amazon – ich habe heute nochmal eine Werbemail zum Kindle bekommen. Ich gehe hier von “fair use” des Bildes aus, entferne es im Zweifel aber auch gerne (nach Aufforderung) von diesem Blogeintrag.
chinas kreativmenschen und jugendkultur ·472 days ago

(Adam)
Für alle an Chinas Gegenwartskultur Interessierten ist folgendes Interview von Jenny Zhu mit Adam Schokora ein muss! Das Interview ist die derzeit vielleicht beste englische Zusammenfassung der Jugendkultur/Kreativkultur/Szene im Netz.
i want to be a scientist ·479 days ago
Schöner kann man die Faszination Wissenschaft nicht erklären…

(via XKCD)
dropbox und evernote ·484 days ago
Heute wird es nerdig. Wie einige wissen, bin ich seit geraumer Zeit davon überzeugt (lies: besessen) vom Gedanken, dass man den eigenen Arbeitsablauf optimieren kann und technische Hilfsmittel dafür erlaubt sind. Fester Bestandteil davon ist natürlich eine gewisse ideengeschichtliche Basis, z.B. David Allen’s Getting Things Done und die ganze Inbox Zero/Victory – Geschichte. Darüber wird es heute aber nicht gehen.
Nein, heute gibts ein kleines round-up über zwei wichtige Tools für meinen informationstechnischen Umgang mit dem Alltag. Und ja, dass web 2.0 gräbt sich immer tiefer in meinen Alltag ein. Also nix für die Legende Stallman :).

Dropbox bietet die derzeit beste Möglichkeit Daten unkompliziert online zu spiegeln. Warum braucht man das? Nun, Rechner werden gestohlen oder gehen kaputt. Damit sind in der Regel häufig auch die Daten futsch. Backups sind natürlich wichtig und sinnvoll, aber immer Zeitaufwand und/oder Einsatz verbunden (ok, es gibt Time Machine, aber nicht jeder hat einen Mac). Andere haben mehr als nur einen Rechner und schlagen sich mit Synchronisationsproblemen rum. Für all diese Probleme schafft Dropbox Abhilfe. Es gibt eine Desktop-Anwendung und eine Weboberfläche für den Zugang zu den eigenen Daten. Ist die Desktopsoftware installiert, wird unter Mac OS, Windows oder Linux ein, dem Anschein nach, normales Verzeichnis angelegt, dessen Inhalte allerdings immer online abgeglichen werden. Im Unterschied zu anderen Netzwerklaufwerken (zum Bsp. den Windowsservern) ist auch Offline der Zugriff auf Daten möglich – Veränderungen werden bei der nächsten Netzanbindung abgeglichen. Wenn man damit leben kann, dass eine Firma Zugriff auf die eigenen Daten hat, dann ist dies die beste (weil unkompliziert, schnell und zuverlässig) Backupoption. Es gibt sogar eine Revisionskontrolle (Veränderungen an Dateien werden überwacht und können zurück genommen werden) und die Möglichkeit, Unterverzeichnisse für gemeinschaftliches Arbeiten freizugeben. Für den Zugriff unterwegs bittet sich die Webseite an. Insgesamt stehen einem so 2GB umsonst zur Verfügung, mehr Platz kostet Geld. Die schlechtere Dropbox Alternative Box.net gibt es sogar mit iphone/ipod touch Anwendung.

Evernote ist eine Notizverwaltung und funktioniert nach einem ähnlichen Prinzip wie Dropbox – ebenfalls ist eine Desktopanwendung für Mac und Win vorhanden und gleichzeitig der Zugang auch übers Web möglich. Evernote ist ein recht geniales Werkzeug für den Umgang mit Notizen. Der Begriff Notizen ist hier etwas irreführend, da sich Notizen nicht auf das geschriebene Wörter beschränken: Bilder, Filme und MP3s können ebenfalls Bestandteil sein. Diese Notizen können in verschiedenen Notizbüchern gesammelt werden (ich habe z.B. Notizbücher für Blog-Ideen, für meine Interviews in China, für Literatur etc) und können zum schnelleren Auffinden auch mit Stichwörtern (“Tags”) versehen werden. Es gibt Evernote Add-ons für Firefox und Safari, die es erlauben, ganze Webseiten rasch als Notiz zu speichern. Auch eine Anwendung für das iPhone/den iPod touch existiert. Zahlt man einen gewissen Betrag wird noch eine OCR Funktion freigeschaltet, die dann über alle Bilder läuft. Damit kann man z.B. Visitenkarten fotografieren und später einfach durchsuchen.
Wie ich entdeckt habe nutzt auch Merlin Mann (siehe Video unten) beide Tools, ich fühle mich ein wenig geadelt.
Merlin’s First Desktop Tour from Merlin Mann on Vimeo.
lama unterliegt flußkrebs ·538 days ago
NYTimes.com vermeldet heute die endgültige Niederlage der Lamas gegen die Flusskrebse...
Update: Die Lamas schlagen zurück mit einer eigenen Spielzeugproduktion.

